Mar 26, 2019 Last Updated 8:48 AM, Mar 25, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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Dorothée Eichenberger, Berner Fachhochschule

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Prof. Dr. Ulrike Morgenstern

Das Studium der Pädagogik für Gesundheitsberufe orientiert sich zunehmend an der Entwicklung forschender und interprofessioneller Kompetenzen der zukünftigen Lehrer_innen. Der Kompetenzbereich Innovieren erfordert eine ständige Selbstreflexion pädagogischer Kompetenzen sowie die Notwendigkeit, mit anderen Berufsgruppen zu kommunizieren. [1] Die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe steht außerdem im Fokus der Gesundheitspolitik, weshalb das Studium der Medizinpädagogik interprofessionell ausgerichtet ist. [2,3] Das interprofessionelle Potential, mit anderen Berufsgruppen gemeinsam zu forschen, wurde im Rahmen der Lehre und in tutorieller Begleitung in zwei Forschungsprojekten in drei zentralen Modulen umgesetzt. [5] Auf der Basis dieser Erfahrungen, soll die künftige Initiierung eigener Forschungsprojekte durch die Studierenden vorangetrieben werden.

Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck, Nicole Duveneck

Durch „Forschendes Lernen“ in der (beruflichen) Pflegeausbildung erwerben die Pflegelernenden Kompetenzen und Haltungen, die sie auf die alltäglichen Erkenntnis- und Urteilsprozesse in der Pflegepraxis übertragen können. Am Beispiel eines digital unterstützen Lehr-/Lernangebots zum Thema „Pflege von Menschen mit Demenz“, das im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts CAre Reflection Online (CARO) entwickelt wurde, werden in diesem Beitrag drei Lerneinheiten vorgestellt, in denen jeweils eine Erkenntnismethode eingeübt wird, die entweder dem technischen, dem praktischen oder dem emanzipatorischen Erkenntnisinteresse zugeordnet werden kann. Hierfür müssen Unterrichtsgegenstände mit den für sie spezifischen (wissenschaftlichen) Erkenntnismethoden verknüpft werden.

Barbara Szabo, Erwin Gollner, Florian Schnabel

Der vorliegende Beitrag fokussiert auf zwei zentrale Aspekte, die bei der didaktischen Gestaltung von Masterstudiengängen (im Gesundheitsbereich) Berücksichtigung finden sollten. Dazu zählt zum einen der individuelle und berufliche Kontext von Studierenden, der von Lernendem zu Lernendem durchaus sehr unterschiedlich sein kann. Zum anderen gilt es im Sinne des Transfers wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Lehre Methoden der forschungsgeleiteten Lehre anzuwenden. In diesem Beitrag wird am Beispiel des Masterstudienganges „Gesundheitsförderung und Gesundheitsforschung“ an der FH Burgenland aufgezeigt, wie diese beiden zentralen Facetten moderner Hochschullehre sowohl in die Studiengangskonzeption als auch die operative Abwicklung eines Studienganges integriert werden können.

Doreen Krug, Sebastian Koch

Das Gesundheitswesen in Deutschland befindet sich im Wandel. Die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt implizieren eine quantitative Ausweitung und qualitative Veränderungen der gesundheitlichen Versorgungsbedarfe. Damit verändern sich Aufgaben und Handlungsfelder aller Gesundheitsberufe. Neben neuen fachlichen Kompetenzen gewinnt die Fähigkeit zur interprofessionellen Zusammenarbeit an Bedeutung. Ziel dieser Studie ist eine repräsentative Erhebung der Einstellung der Auszubildenden aus den Bereichen der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Kinderkrankenpflege zum interprofessionellen Lernen. Diese repräsentative Querschnittstudie untersucht die Bereitschaft zur Interprofessionellen Ausbildung von Auszubildenden (n = 133) des Ausbildungszentrums für Gesundheitsfachberufe der Martin-Luther-Universität Halle/Saale auf Basis der Readiness for Interprofessional Learning Scale (RIPLS). Ergebnis der Befragung ist eine hohe Bereitschaft für Interprofessionelle Lehre. N = 111 (83,3%) Auszubilden ...

Silvia Wobst, Sebastian Koch

Über den Bedarf von akademisierten Lehrkräften an Altenpflegeschulen ist bisher wenig bekannt. Für das Land Brandenburg existiert derzeit keine systematische Bildungsberichterstattung für die Altenpflegeausbildung. Ziel dieser Studie ist es, den aktuellen Stand der Qualifikation von hauptberuflich beschäftigten Lehrkräften an Altenpflegeschulen in Brandenburg zu eruieren. Weiterhin wurde die Altersstruktur der Lehrkräfte, die derzeitige Stellenbesetzungssituation sowie der zukünftige Bedarf erfragt. Die vorliegende multizentrische Querschnittsstudie wurde in Form einer Teilerhebung mittels eines nicht-standardisierten Fragebogens erhoben. Für die Befragung wurden alle Schulleiter der berufsbildenden Schulen für die Altenpflegeausbildung im Bundesland Brandenburg kontaktiert. An der Erhebung nahmen 15 von 18 Schulleitern teil. An den befragten Schulen besitzen n = 93 (73,22%) der Lehrkräfte einen pädagogischen Hochschulabschluss als Master oder Diplom. Das Durchschnittsalter der Pädagogen liegt bei 41,8 Jahren ...

Jeanette Siebert, Linda Frey, Silvia Beeh, Eva Stiefvater, Laura Bürkle, Prof. Dr. Hauke Schumann

Simulationsbasiertes Lehren und Lernen wird weltweit in der Qualifikation von Pflegenden eingesetzt und gewinnt auch in Deutschland eine immer größere Bedeutung. Im Sinne des Forschenden Lernens haben Studierende der Katholischen Hochschule Freiburg literaturbasierte Erkenntnisse ethnografisch-explorativ erhobenen Daten aus einem Studienbesuch in Ohio, USA gegenüber gestellt. Es bestätigt sich, dass Simulationstraining im Bereich von kommunikativen Kompetenzen und psychomotorischen Fertigkeiten besondere Stärken hat. Der Abgleich mit Forschungstagebüchern zeigt aber auch, dass die Effektivität des Simulationstrainings in hohem Maße von der konkreten didaktischen Ausgestaltung und dem Debriefing abhängig ist. In den USA ergaben sich nicht nur in Bezug auf die Pflegepraxis, sondern auch in Bezug auf die Gestaltung der Lehre, klare Hinweise für ein evidenzbasiertes Vorgehen. Ein hoher personeller und materieller Aufwand von Simulationslernen bedeutete jedoch nicht, dass die Effekte der Lehre mit der technischen ...