Aug 23, 2019 Last Updated 2:17 PM, Jul 23, 2019

Lernwelten 2019

12. - 13. September 2019, Fachhochschule Kärnten, Campus Klagenfurt &...

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Markus Moosbrugger, Christine Rungg, Karl Kälin, Waltraud Buchberger, Susanne Perkhofer

Der in Österreich seit 1997 existierende Beruf des/der PflegehelferIn verlangt in seiner Ausbildung die Vermittlung von Faktenwissen, aber auch Schlüsselqualifikationen von den KursteilnehmerInnen. Ziel dieser Arbeit war es zu untersuchen mit welchem Persönlichkeitsprofil die TeilnehmerInnen die Ausbildung beginnen, und ob sich hier Veränderungen im Laufe der einjährigen Ausbildung ergeben. Zur Erfassung der Persönlichkeit wurde das Egogramm der Transaktionsanalyse nach Kälin & Müri zu Beginn und am Ende der Ausbildung eingesetzt. Die Ergebnisse zeigten, dass die KursteilnehmerInnen zu Beginn einen hohen Wert beim stützenden Eltern-Ich, beim Erwachsenen-Ich, beim natürlichen Kindheits-Ich und beim kritischen Eltern-Ich aufwiesen. Bei der Zweiterhebung zeigten sich drei signifikante Veränderungen: Das stützende Eltern-Ich, das zu Beginn der Ausbildung hoch war und das Risiko des Helfersyndroms mit sich bringt, nahm ab; das kritische Eltern-Ich und das Erwachsenen-Ich, welche regulierend wirken, verstä ...

Ausgabe 4-2015
Theres Walther Nufer, Beatrice Schär

Um herauszufinden, was Fachpersonen in der Pflegeausbildung sowie Studierende unter dem Begriff ‚Praxisorientierung‘ verstehen und welchen Einfluss diese und andere Faktoren auf die Zufriedenheit mit der Ausbildung Höhere Fachschule Pflege haben, befragte das Berner Bildungszentrum Pflege in Fokusinterviews insgesamt 118 Fachpersonen im beruflichen und schulischen Lernbereich und Studierende. In den Ergebnissen kommen teilweise stark divergierende Einschätzungen sowie hohe und gegensätzliche Erwartungen zum Ausdruck, was es brauchen würde, damit die Beteiligten mit der Ausbildung HF Pflege zufriedener wären. Die Zufriedenheit könnte u.a. dadurch verbessert werden, dass Studierende in der Entwicklung ihrer Transfer- und Vernetzungsfähigkeiten gezielter gefordert und unterstützt werden, dass im Unterricht Praxisbezüge konsequenter hergestellt und mehr Austauschmöglichkeiten zwischen Fachpersonen im beruflichen und schulischen Lernbereich geschaffen werden.

Ausgabe 1-2016
Von der Lehrschwester zur Pflegewissenschaftlerin - Ein im Wandel begriffenes Berufsbild am Beispiel Österreich
Mag. Dr. Gerhard Fürstler

In diesem auf den Lernwelten 2 14 in Berlin gehaltenen Vortrag wird im ersten Abschnitt der Versuch unternommen, die Situation der Pflegeausbildung in Österreich reduziert auf das Wesentliche darzustellen. Begründung: Im Mai 2 14 wurde bekannt, dass sich die Politik nach vielen Jahren der Diskussion darauf geeinigt hat, in Österreich zukünftig den gesamten gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege flächendeckend auf der Fachhochschule ausbilden zu lassen. Im zweiten Abschnitt wird dann das Berufsbild der „Lehrschwester“, also jener Krankenschwester, die lange – ohne jeder pädagogisch-fachlichen Ausbildung – mit der Ausbildung in der Krankenpflege befasst war, von seinem Beginn an, nachgezeichnet. Im dritten und letzten Abschnitt wird ein Blick auf die zukünftige Stellung der studierten Pflegewissenschaftlerin als akademisch ausgebildete Lehrerin in der Gesundheits- und Krankenpflege geworfen.

Ausgabe 1-2016
Lisa Luft, Melanie Schmidt, Prof. Dr. Ulrike Schulze

Im Rahmen des Projektes „MainCareer – Offene Hochschule“ wurden an der Frankfurt University of Applied Sciences durch die Konzipierung von Unterstützungsangeboten sowie die Möglichkeit der pauschalen Anrechnung wichtige Schritte abgeschlossen, um den grundständigen Bachelor-Studiengang Pflege (B. Sc.) stärker mit der beruflichen Bildung zu verknüpfen. Im folgenden Beitrag wird beschrieben, wie sich der Weg hin zu einem pauschalen Anrechnungsverfahren gestaltete und welche Erfahrungen im Projekt gesammelt wurden. Das Projekt wurde in der ersten Förderphase vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert und ist in den Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ eingebettet.

Ausgabe 3-2016
Sven Baumgarten, Sebastian Koch

Notfallsanitätern1 werden bei der Ausübung ihres Berufes aufgrund des Notfallsanitätergesetzes Handlungskompetenzen abverlangt, die zum alleinigen Durchführen invasiver Maßnahmen bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen befähigen sollen. Ziel dieser Studie ist es, konventionelle Lehrmethoden mit simulationsbasierter Ausbildung zu vergleichen um einen langfristigen Lernerfolg der simulationsbasierten Ausbildung zu evaluieren. Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine prospektive Längsschnittstudie von 41 (100 %) Auszubildenden der Landesrettungsschule der DRK- und ASB-Landesverbände Sachsen-Anhalt gGmbH, die durch Losverfahren in drei Lerngruppen aufgeteilt und zum Lernthema „Tachykarde Herzrhythmusstörungen“ ausgebildet wurden. Die vorliegende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Studienteilnehmer, die mit der Durchführung der Simulationsausbildung konfrontiert wurden, im theoretischen Bereich und in der praktischen Umsetzung gegenüber den konventionellen Lehrmethoden/Freiarbeit ...

Ausgabe 4-2018