Jan 27, 2020 Last Updated 6:19 AM, Dec 16, 2019

Lernwelten 2019

12. - 13. September 2019, Fachhochschule Kärnten, Campus Klagenfurt &...

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Bettina Jensen, Dr. Diana Staudacher

Reflexion ist eine wertvolle Ressource, um sich über das eigene Lernen und die berufliche Identität klar zu werden. Dies gilt auch für Auszubildende „Fachfrau/Fachmann Gesundheit“, die sich meistens in der Adoleszenz befinden. Wie die Forschung zeigt, erfolgt während dieser Zeit eine grundlegende Reorganisation des Gehirns. Dabei entsteht ein Ungleichgewicht zwischen reiferen subkortikalen und unreiferen präfrontalen Hirnstrukturen. Dies kann mit adoleszenztypischem Verhalten zusammenhängen und auch die Reflexionsfähigkeit beeinflussen. Anhand ausgewählter Reflexionsmodelle und im Rückgriff auf Ergebnisse der Gehirnforschung formuliert dieser Beitrag praxisrelevante Empfehlungen, wie Berufsbildende bzw. Praxisanleitende Reflexion adoleszenzspezifisch fördern können.

Ausgabe 4-2019
Katrin Arianta, Dr. Juliane Dieterich

Informationen über das pflegeberufliche System der Herkunftsländer ausländischer Pflegekräfte mit ihren Qualifizierungsstrukturen, Berufsauffassungen und Tätigkeitsprofilen sind rar. Sie sind jedoch wichtig, wenn transformatorische Lehr-Lernprozesse aus subjektorientierter Perspektive im Rahmen von Anerkennungsqualifizierungen gelingen sollen. In diesem Beitrag werden exemplarisch Ergebnisse einer explorativen Studie über das Pflegen lernen in Afghanistan dargestellt. Die Ergebnisse zeigen eine heterogene Qualifizierungspraxis in einer Lebens- und Pflegewelt, die gegenseitige Fremdheitsphänomene, im Rahmen des pflegeberuflichen Ankommens und Umlernens in Deutschland auslösen können. Im Interesse gegenseitiger Anerkennung sollen die identifizierten Unterschiede nicht als Defizite verstanden werden, sondern als Basis für individualisierte Pflegebildungsprozesse bzw. Schulungsangebote nutzbar werden.

Ausgabe 4-2019
Katharina Jeiler, Marco Noelle, Ailina Christina Claaßen, Anna Frankowsky, Prof. Dr. Claudia Oetting-Roß

Mit der Einführung des grundständigen Studiengangs B.Sc. Pflege dual im Jahr 2012 und berufsbegleitend im Jahr 2017 hat der Fachbereich Gesundheit der FH Münster ein Unterstützungsformat entwickelt, das den besonderen Herausforderungen und der Diversität dieser Studierendengruppe Rechnung trägt. Durch das Konzept der Lernprozessbegleitung werden die Studierenden in ihrem eigenständigen, selbstgesteuerten Lernprozess unterstützt und insbesondere in den Selbstlernphasen individuell durch das Studium begleitet. Der vorliegende Beitrag stellt die Entwicklung des Konzeptes sowie die Ausgestaltung der Lernprozessbegleitung vor und reflektiert diese kritisch auf Basis der Erfahrungen und Evaluationen bei der Umsetzung.

Ausgabe 4-2019
Julian Müllerleile, Peter Deichmüller, Prof. Dr. Thomas Prescher

Lehrkräfte in der Notfallsanitäterausbildung suchen nach Wegen, die berufliche Handlungskompetenz der SchülerInnen in den Berufsfachschulen zu entwickeln. Ein Ansatz zur Förderung der personalen und sozialen Kompetenz als Aspekte der Handlungskompetenz stellt im Beitrag der Einsatz eines Schulhundes dar. Im Beitrag wird ein Projekt zum Einsatz eines Schulhundes und eine Begleitevaluation nach dem Paradigma des praxistheoretischen Forschens im Modus einer Einzelfallanalyse dargestellt. Dabei wird eine auf die Gegebenheiten im Forschungsfeld angepasste Auswertung der erhobenen Daten in Anlehnung an die Grounded Theory gewählt. In der Umsetzung wurden über einen Zeitraum von sechs Monaten insgesamt eine Vorerhebung und zwei Befragungen mittels Fragebogen in einer Klasse mit 25 SchülerInnen durchgeführt. Die Auswertung umfasst 49 Fragebögen. Im Beitrag können damit exemplarisch die Fragen, inwiefern sich das Lernklima und das Lernverhalten der SchülerInnen durch die Anwesenheit des Schulhundes verändert ...

Ausgabe 4-2019
Prof. Dr. Dr. Peter Alheit, Prof. Dr. Heidrun Herzberg, Prof. Dr. Anja Walter

Der vorliegende Artikel analysiert die konkurrierenden Diskurse, die in Deutschland seit der Entscheidung für ein neues Pflegeberufegesetz (PflBG) eine zentrale Rolle spielen. Vier Diskursvarianten können dabei identifiziert werden: "Generalistik ohne Bodenhaftung", "Altenpflege als Opfer", "Wir brauchen Hilfe" und "Pflege mit Kopf und Hand". Diese Diskurse können plausibel in einem "mentalen Feld" platziert werden, das die Spannungen zwischen verschiedenen Interessen im Sektor der Pflege verständlich macht.

Ausgabe 4-2019
Jan Daniel Kellerer, Karoline Schermann, Daniela Deufert, Matthias Rohringer

Das Lehrkonzept HomE – House of motivational Education verbindet methodische Vielfalt mit didaktischen Überlegungen, um das Lehren in realitätsnahen Lehr-Lern-Settings für zukünftige Pädagog/inn/en erfahrbar zu machen. Dabei werden initial getrennt voneinander unterrichtete Lehrveranstaltungen inhaltlich und methodisch so aufbereitet, dass durch Rückgriff auf bereits vermittelte Modulinhalte eine reflexive Wissensaggregation erzielt werden kann. Dafür bilden die Studierenden Teams, welche Lerninhalte aufbereiten und stringente Lernsequenzen planen. Sie unterrichten ihre Kommiliton/inn/en, erhalten Feedback und können sich als Lehrpersonen reflektieren. Die Evaluierung in Form der selbsterstellten Prüfung gibt Aufschluss über ihren Erfolg hinsichtlich der vermittelten Inhalte in Relation zu den selbst definierten Lernzielen und der didaktischen Aufbereitung der Lerninhalte.

Ausgabe 4-2019
Prof. Dr. Ulrike Morgenstern, Michél Süßmilch

Die Entwicklung der Fähigkeit zur Reflexion der Haltung bei Fachkräften im Gesundheitswesen im interprofessionellen und interkulturellen Kontext ist aktuell ein bedeutsames Ziel der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Die negativen Folgen einer undifferenzierten Haltung gegenüber bestimmten Patientengruppen und anderen Berufsgruppen in der Gesundheitsversorgung erfordern eine systematische Entwicklung von interkulturellen und interprofessionellen Kompetenzen. Die qualitative Evaluation eines Workshops für Lehrkräfte zur Sensibilisierung zugunsten einer differenzierten Haltung gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund in der Notaufnahme zeigte, dass Problemorientiertes Lernen und Szenisches Spiel auf der Grundlage von authentischen Fällen optimal für Reflexionsprozesse geeignet sind.

Ausgabe 4-2019

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Ausgabe 4-2019

Rezensionen Neu! beliebt

hpsmedia

Ausgabe 4-2019

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Prof. Dr. Ulrike Morgenstern

Ausgabe 4-2019
Valeska Stephanow

Im Rahmen der Entwicklung des weiterbildenden Masterstudiengangs „Advanced Nursing Practice (ANP)“ an der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg) wurde im Mai 2018 eine Bedarfsanalyse von Pflegeexpert/ innen im Sinne von ANP an den Krankenhäusern in NRW und den Universitätskliniken bundesweit durchgeführt. In dieser Online-Befragung wurden sowohl konkrete Einsatzbereiche, Aufgabenfelder und benötigte Kompetenzen aus Sicht von insgesamt 114 Pflegedirektor/innen identifiziert als auch ein aktuelles Stimmungsbild bezüglich der Chancen und Herausforderungen, welche sich durch den Einsatz potenzieller Hochschulabsolvent/innen in den Institutionen ergeben, skizziert. Die Ergebnisse geben erste Einblicke in notwendige strukturelle Entwicklungsprozesse in den Krankenhäusern und Erwartungen an Pflegeexpert/innen APN.

Ausgabe 3-2019
hpsmedia

Ausgabe 3-2019
Dr. Johannes Krell

Die zentrale Annahme des häufig zitierten Stufenmodells zur Kompetenzentwicklung nach Benner (2012) ist, dass Pflegende im Zuge wachsender Berufserfahrung „intuitiver“ handeln. Dies müsste mit einer geringeren Anzahl Situationen verbunden sein, in denen sie sich mit einem Problem konfrontiert sehen. Diese Hypothese konnte auf Basis einer Erhebung aus 2016 nicht bestätigt werden. Ein Erklärungsansatz ist, dass Pflegende mit wachsender Berufserfahrung komplexere Aufgaben übernehmen. Allerdings wird die Komplexität der Aufgaben nicht in Benners Modell berücksichtigt. Es wird daher vorgeschlagen, ihre Theorie zu erweitern.

Ausgabe 3-2019
Gerd Gräfe, Sebastian Koch

Zum derzeitigen Zeitpunkt bestehen kaum belastbare Daten, aufgrund derer eine wissenschaftliche Betrachtung von erweiterten Versorgungsmaßnahmen hinsichtlich handlungskompetenter Durchführung durch Notfallsanitäter1 möglich ist. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es zu prüfen, inwieweit ein OSCE-Verfahren im Rettungsdienst geeignet erscheint, die gesetzlich geforderten beruflichen Handlungskompetenzen mit adäquaten Instrumenten zu gewährleisten. Die empirische Untersuchung wurde als prospektive Studie in der Fortbildung von Rettungsdienst- personal geplant und im Rahmen eines Projektsemesters im Herbst 2015 an der Westsächsischen Hochschule Zwickau durchgeführt. Hierbei wurden N = 37 Studienteilnehmer in sechs Prüfungssatationen nach den jeweiligen SOP`s geprüft. Jede Prüfungstation wurde nach dem OSCE-Verfahren durch eingewiesene Prüfer kontrolliert und ausgewertet. N = 32 (86,5 %) der Teilnehmer benoteten den gesamten OSCE-Test im Fragebogen mit der Schulnote 2 und n = 5 (13,5 %) der Teilnehmer mit der ...

Ausgabe 3-2019
Andrea Gundolf

Gesundheitsförderung und Prävention werden im österreichischen Schulsystem noch unzureichend umgesetzt. Kompetenzbereiche des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP) wurden bisher im österreichischen Schulsystem kaum beachtet. Im internationalen und europäischen Raum erkannte man das Potential von Schulgesundheitspflegerinnen und -pfleger schon vor einiger Zeit. Die Zunahme chronisch kranker Kinder im Schulsystem, Inklusion, Migration und Vulnerabilität lassen besonders im Hinblick auf das Ganztagsschulsystem bzw. der Zusammenlegung von Schulstandorten einen Bedarf an Fähigkeiten von Gesundheitsexpertinnen und -experten aufkommen. Im vorliegenden Artikel wird das Berufsbild „School Nurse“ mit seinem Tätigkeits- und Kompetenzbereich aufgezeigt. Im Jahr 2016-2017 fand eine qualitative Befragung anhand von problemzentrierten, leitfadengestützen Expertinnen- und Experteninterviews mit 12 Personen des Kärntner Bildungs- und Gesundheitssystems statt, um den Bedarf von Schoolnurses in Primarschu ...

Ausgabe 3-2019
Patrick Roigk, Dr. Oliver Mauthner, Gabriele Bales, Kay Ryll

Ein Problem des Alters sind Osteoporose bedingte Frakturen, sogenannte Fragilitätsfrakturen. Auf die Zunahme des Anteils älterer PatientInnen mit Fragilitätsfrakturen sind die Versorgungssysteme in Deutschland und anderen europäischen Ländern jedoch bisher nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb initiierte das Fragility Fracture Network (FFN) ein europäisches Projekt, mit dem Ziel, ein Kerncurriculum zur Pflege von Menschen mit Fragilitätsfraktur zu entwickeln. Dieses wurde im Juni 2018 publiziert und erstmals im Oktober 2018 im Rahmen eines Workshops Pflegenden aus dem deutschsprachigen Raum vorgestellt. Die TeilnehmerInnen haben nun die Aufgabe, die Inhalte das Kerncurriculum selbstverantwortlich an Ihre KollegInnen weiterzugeben. Sowohl fachlich als auch politisch werden Sie durch die Projektverantwortlichen unterstützt.

Ausgabe 3-2019
Dr. Claudia Schlegel, Uwe Weber, MME

Pflegestudierende setzen sich eine 3D-Brille auf und bewegen sich in einem virtuellen Patientenzimmer. Das ist nicht Fiktion, sondern Realität. Am Berner Bildungszentrum Pflege profitieren angehende Pflegefachpersonen HF erstmals von einem Lernangebot, das auf Virtual Reality basiert. Die Studierenden kontrollieren im Training ein virtuelles Patientenzimmer und müssen eine bestimmte Anzahl Fehler erkennen. Das trägt zur Patienten- und Arbeitsplatzsicherheit bei. Eine Untersuchung kommt zum Schluss, dass die neue Lehrmethode positive Effekte zeigt.

Ausgabe 3-2019
hpsmedia

Ausgabe 3-2019
German Quernheim

Ausgabe 3-2019

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