Jan 21, 2019 Last Updated 8:59 AM, Jan 16, 2019

Forschungswelten 2019

Save-the-date: Forschungswelten 2019! Vom 4.-5. April 2019 findet an der Hochsc...

Lernwelten 2018

Lernwelten 2018 18. internationaler wissenschaftlicher Kongress für Pflege- und ...

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Jan Neukäter

Leitlinien gewinnen in vielen Sparten, insbesondere in der Medizin und der Gesundheitsversorgung, eine stetig steigende Bedeutung. Im rettungsdienstlichen Arbeitsumfeld wird eine Ausbildung nach einschlägigen Leitlinien angestrebt und weitestgehend auch so durchgeführt. Die Implementierung von Leitlinien, die Umsetzung im Arbeitsalltag und das Beibehalten neuer Arbeitsweisen, wird jedoch im klinischen Umfeld, wie auch im präklinischen Arbeitsfeld, sehr heterogen durchgeführt und nur in wenigen Fällen werden belastbare Evaluationen der Arbeitsverhaltensänderungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt. Die leitliniengerechte Versorgung von Patienten bringt, neben einem positiven Outcome, eine höhere Sicherheit bei durchgeführten Maßnahmen und Interventionen und macht die Behandlung von Patientinnen und Patienten unter individualmedizinischen Bedingungen vergleichbar und transparent.

Ausgabe 4-2018
Sebastian Koch, PD Dr. Gero Langer

Hintergrund: Es bedarf wissenschaftlicher Methodenkenntnisse, um dem Anspruch der evidenzbasierten Notfallmedizin (EBNM) gerecht zu werden. Diesen komplexen Anforderungen wird die heutige Ausbildungssituation an den Berufsfachschulen für Notfallsanitäter1 und das daraus resultierende Qualifikationsprofil zukünftiger Notfallsanitäter nicht gerecht. Über die Implementierung der EBNM in der Aus- und Weiterbildung von Notfallsanitätern ist bisher noch wenig bekannt. Methodik: Im Zeitraum von Mai bis Juni 2017 wurden in einer multizentrischen Querschnittsstudie Bedingungsfaktoren für eine EBNM mittels Fragebogen bei 1648 nicht-ärztlichen Mitarbeitern in der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin aus allen 16 Bundesländern erhoben. Die Daten wurden deskriptiv ausgewertet. Ergebnisse: Drei Viertel der Befragten (n = 1213; 73,6 %) stimmte der Aussage zu, dass ein Großteil der Rettungskräfte nicht über aktuelle Forschungsergebnisse informiert ist. Zwei Drittel der Befragten (n = 1097; 66,5 %) bestätigten die Au ...

Ausgabe 4-2018
Sven Baumgarten, Sebastian Koch

Notfallsanitätern1 werden bei der Ausübung ihres Berufes aufgrund des Notfallsanitätergesetzes Handlungskompetenzen abverlangt, die zum alleinigen Durchführen invasiver Maßnahmen bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen befähigen sollen. Ziel dieser Studie ist es, konventionelle Lehrmethoden mit simulationsbasierter Ausbildung zu vergleichen um einen langfristigen Lernerfolg der simulationsbasierten Ausbildung zu evaluieren. Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine prospektive Längsschnittstudie von 41 (100 %) Auszubildenden der Landesrettungsschule der DRK- und ASB-Landesverbände Sachsen-Anhalt gGmbH, die durch Losverfahren in drei Lerngruppen aufgeteilt und zum Lernthema „Tachykarde Herzrhythmusstörungen“ ausgebildet wurden. Die vorliegende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Studienteilnehmer, die mit der Durchführung der Simulationsausbildung konfrontiert wurden, im theoretischen Bereich und in der praktischen Umsetzung gegenüber den konventionellen Lehrmethoden/Freiarbeit ...

Ausgabe 4-2018
Christoph Keller, Alexander Huwe

Mit dem Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) am 01.01.2014 und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (NotSan-APrV) 2013 wurde ein neues Berufsbild, das des Notfallsanitäters, in Deutschland implementiert. Das Gesetz überträgt der Berufsgruppe neue, sehr umfangreiche Befugnisse – von der medizinischen Erstversorgung von Notfallpatienten bis hin zu ausgewählten lebensrettenden Maßnahmen der Heilkunde. Die Anforderungen an das noch neue Berufsbild sowie die Umsetzung in der Ausbildung von Notfallsanitätern stellt die jeweiligen Lernorte Schule und Praxis (Lehrrettungswache / Leitstelle und Krankenhaus) und ihre beteiligten Akteure (Lehrkräfte, Praxisanleiter, Praxisbegleiter) vor neue Herausforderungen. Im Kontext der Lernortkooperation verlangt es beispielsweise nach der Entwicklung bzw. Etablierung von didaktischen Instrumenten, mit denen berufliche Handlungskompetenzen am jeweiligen Lernort erworben, gefestigt oder weiter entwickelt werden können. Eines dieser Instrumente sind im Sinne der L ...

Ausgabe 4-2018
Elisabeth Späth

Im Zuge des neuen Notfallsanitäter Gesetzes von 2014 haben sich neue Anforderungen aus der NotSan-APrV ergeben. Demnach müssen die aktuellen Lehr-Lernkonzepte neben Theorie und Praxis auch die Förderung sowohl der Personal-, Sozial- und Selbstkompetenz als auch der Handlungskompetenz ermöglichen. Das hier vorgestellte Unterrichtskonzept POLiNA – Problemorientierte Lernumgebung in der Notfallsanitäterausbildung – wird diesen Anforderungen gerecht und verbindet Theorie und Praxis nach konstruktivistischen Maßgaben. POLiNA erhält eine Konkretisierung in der Problemorientierten Lernumgebung (POL) nach Mandl und Reinmann-Rothmeier (2001). Dieses Lernarrangement folgt zwölf aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten und entspricht dem Arbeitsprozess eines Notfalleinsatzes im Rettungsdienst. Instruktion, Selbstlernphasen und Gruppenarbeiten wechseln sich dabei ab.

Ausgabe 4-2018
Dominik Hahnen, Prof. Dr. Harald Karutz

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter, die neue pädagogisch- und medizinisch-fachliche Herausforderungen an die Lehrkräfte stellt, orientiert sich inhaltlich an Teilen der Krankenpflegeausbildung. Ein spezifisches didaktisches Modell, wie es in vielen Varianten für die Krankenpflegeausbildung bereits existiert, liegt für die Notfallsanitäterausbildung bislang jedoch noch nicht vor. Vor diesem Hintergrund wird geprüft, ob allgemein- und pflegedidaktische Modelle auf die Notfallsanitäterausbildung übertragbar sind und ggf. Anwendung finden können. Dabei zeigt sich, dass die Indikation für eine eigenständige Fachdidaktik im Rettungsdienst insbesondere durch Besonderheiten der beruflichen Praxis besteht.

Ausgabe 4-2018
Franziska Gädtke

Dieser Beitrag greift bildungstheoretische Überlegungen einschließlich kritischer Dimensionen im Kontext der Handlungsschwerpunkte von Notfallsanitätern zur Überwindung einer auf ausschließlich berufliche Verwertbarkeit gerichtete Bildung für die Notfallsanitäter-Ausbildung auf. Die hermeneutische Theoriearbeit zeigt auf, wie sich ein Bildungsbegriff als Metaparadigma der Notfallsanitäter-Ausbildung darstellen könnte und welche Konsequenzen sich hieraus trotz nicht zu verachtender Hürden für die pädagogischen Handlungsfelder und die zukünftige Forschung in diesem Bereich ergeben.

Ausgabe 4-2018
hpsmedia

Ausgabe 4-2018

Editorial Neu!

Prof. Dr. Harald Karutz

Ausgabe 4-2018
hpsmedia

Ausgabe 3-2018
Prof. Dr. habil Thomas Prescher

Die anstehende Curriculumsentwicklung vom Rahmenlehrplan zum Schulcurriculum nach dem neuen Pflegeberufegesetz kann eine Chance für die Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität in Berufsfachschulen sein. In einer frühzeitigen Auseinandersetzung ist es bedeutsam, dafür innerhalb der Schulen und schulübergreifend innerhalb der Träger das didaktische Handeln in der eigenen Unterrichtspraxis zu hinterfragen, weiterzuentwickeln und aus einem gemeinsamen didaktischen Verständnis eines kompetenzorientierten Lernens die Curriculumsentwicklung vorzubereiten. Im Beitrag wird dazu der Bogen gespannt, die Begründungslinien einer Lernkulturentwicklung zu beschreiben, die einen einseitigen Methodenwahn überwindet und die Berufsfachschulen als lernende Organisationen in den Blick nimmt. Der Ansatz eines transindividuellen Lernens wird als Voraussetzung angesehen ein konsistentes Konzept eines kompetenzorientierten Lernens auf Ebene der Schulen zu entwickeln und umsetzen. Damit wird im Beitrag die Frage beantwortet, wie der ...

Ausgabe 3-2018
rof. Dr. med. Angelika Thönnes, Carola Bühnemann, Prof. Dr. Franz Lorenz

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit hat im Kontext der Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung an Bedeutung gewonnen. Die dafür erforderlichen Schritte sollen bereits durch entsprechende Lehrangebote und Lernformate in Ausbildung und Studium erfolgen. Um das Anforderungsprofil der Interdisziplinarität zu erfüllen, bedarf es dazu vielfältiger Lehr-Angebote mit passenden Settings, geeigneten Themen und spezifischer Zeiträume. Im Folgenden wird das Konzept der Gestaltung und Durchführung einer interdisziplinären Projektwoche exemplarisch vorgestellt, die Evaluationsergebnisse dargelegt und diskutiert.

Ausgabe 3-2018
Katja Linden, André Heitmann-Möller, Prof. Dr. Martina Hasseler, Prof. Dr. Ludger Batzdorfer

Bislang liegen keine Erkenntnisse zu nicht-traditionell Studierenden von pflegewissenschaftlichen Studiengängen an deutschen Hochschulen vor. In einer Mixed-Methods-Studie konnten hierzu erste Erkenntnisse gesammelt werden. Hierzu gehört, dass die akademische Selbstwirksamkeit als Konstrukt eher widersprüchliche Ergebnisse im Hinblick auf die Selbsteinschätzung und tatsächliche Studienleistung zeigte. Gleichzeitig bildete die Berufserfahrung in Verbindung mit einer etablierten Position im beruflichen Handlungsfeld einen wesentlichen Faktor für die optimale Verknüpfung von durchs Studium erworbenen Kompetenzen mit der Praxis. Fehlen diese Faktoren ist die Indikation für ein Trainingsprogramm gegeben.

Ausgabe 3-2018
Dieter Lerner, Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Luiz, Prof. Dr.-Ing. Jonas Schild, Konstantin Wegner, Johannes Pranghofer, Andreas Franke

In einem interdisziplinären Projektkonsortium wurde eine immersive Virtual-Reality-Simulationsumgebung in 3D für mehrere Benutzer zum Training komplexer Notfallszenarien in der Ausbildung zum Notfallsanitäter entwickelt und evaluiert. Der Beitrag stellt die didaktische Konzeption, das Evaluationsdesign und die Ergebnisse der Evaluation des ersten Prototyps vor. Die medientechnischen Aspekte werden nur dargestellt, insofern sie zum Verständnis des didaktischen Designs und des Evaluationsdesigns notwendig erscheinen. Die Ergebnisse der Evaluation mit 24 Auszubildenden in zwei Bildungseinrichtungen lieferten wichtige Hinweise für die Verbesserung der Usability, die weitere inhaltliche Ausgestaltung der virtuellen Umgebung und die folgenden Schritte für eine nachhaltige Integration in die Bildungspraxis.

Ausgabe 3-2018
Hilde Schädle-Deininger, Prof. Dr. Johann Behrens

Die Etablierung attraktiver Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung stellt einen wichtigen Baustein dar, um die Akademisierung in der Pflege zu fördern. Hierzu wurde an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) durch das Projekt MainCareer – Offene Hochschule in enger Zusammenarbeit mit der Leiterin der Bildungseinrichtung ein pauschales qualitätsgesichertes Anrechnungsverfahren für Fachpflegerinnen und Fachpfleger für Psychiatrische Pflege implementiert, die innerhalb der letzten fünf Jahre ihren Abschluss an der Frankfurt UAS absolviert haben. Ziel: Verknüpfung von beruflicher und akademischer Pflegebildung Methode: In Form eines inhaltlichen und Niveau bezogenen Abgleichs wurde im Bachelorstudiengang Pflege- und Case Management für 14 Module ein Anrechnungspotenzial nachgewiesen. Ergebnis: Da maximal 90 Credit Points nach Hochschulrecht berücksichtigt werden können, konnten nur zwölf Module im pauschalen Anrechnungsverfahren berücksichtigt werden. Schlussfolgerung ...

Ausgabe 3-2018
hpsmedia

Ausgabe 3-2018
hpsmedia

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Ausgabe 3-2018
Elfriede Brinker-Meyendriesch

Ausgabe 3-2018