May 25, 2019 Last Updated 9:55 AM, May 20, 2019

Lernwelten 2019

12. - 13. September 2019, Fachhochschule Kärnten, Campus Klagenfurt &...

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Gernot Kühn, Prof. Dr. Anja Walter

Im Beitrag wird ein digitales Lernkonzept vorgestellt, das auf dem Lernwelten- kongress 2018 in Basel mit Weiterbildner*innen aus Gesundheitsberufen diskutiert wurde. Es wird aufgezeigt, wie das Lernen und Lehren in der beruflichen Weiterbildung zukünftig gestaltet werden kann.

Ausgabe 2-2019
JProf. Dr. Maria A. Marchwacka

Der Beitrag fokussiert Pflegesprache aus pflege- und linguistischer Perspektive. Auf Grundlage deutschsprachiger Literaturrecherche seit den 1980er Jahren wird eine Klassifikation nach Fachsprache – Berufssprache und Verteilersprache bzw. Transfersprache vorgenommen. Die Spezifika der Berufssprache Pflege und der Transfersprache, die als der Kern der Kommunikation im Pflegeprozess fungieren, stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Dabei werden Fachlexika, Fachjargon in der Berufssprache sowie das Nähe-Distanz-Phänomen in der Patient*innen-/Bewohner*innen-/Klient*innensprache markiert und problematisiert. Ziel des Beitrags ist es, den Status Quo der bisherigen Studien zur Pflegesprache darzulegen, sowie den Bedarf an weiteren empirische Forschung und an sprachsensibler Kommunikation in der Pflegebildung aufzuzeigen.

Ausgabe 2-2019
Sebastian Koch, Stefan Riedel, PD Dr. Gero Langer

Unter dem Begriff der Akademisierung wird die in den letzten Jahrzehnten stattfindende berufsqualifizierende Entwicklung in den Gesundheitsfachberufen verstanden. Darüber hinaus umfasst der mit der Akademisierung verbundene Prozess der wissenschaftlichen Disziplinierung auch den Auf- und Ausbau von Forschung und damit die Entwicklung von wissenschaftlichen Karrierewegen. Über die Intention (Verhaltensabsicht) nichtärztlicher Mitarbeiter in der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin ist bisher noch wenig bekannt. Im Zeitraum von Mai bis Juni 2017 wurden in einer multizentrischen Querschnitts- studie die Intention eines akademischen Studienganges zum Notfallsanitäter1 mittels Fragebogen bei 1.585 nichtärztlichen Mitarbeitern in der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin aus allen 16 Bundesländern erhoben. Die Daten wurden deskriptiv mit IBM SPSS Statistics Version 22 ausgewertet. In der Studie gaben 781 (49,7 %) der Studienteilnehmer an, dass für die Entwicklung ihres Berufsbildes ein akademischer Stud ...

Ausgabe 2-2019
Prof. Dr. Kordula Schneider, Heidi Kuckeland, Myrofora Hatziliadis

Die generalistische Pflegeausbildung stellt Pflegeschulen vor Herausforderungen, denn nicht alle bilden in den drei Berufsgruppen aus oder verfügen über die jeweilige Expertise. Diese ist erforderlich, damit vor allem das Spezielle aller bisherigen Pflegeberufe in einem generalistischen Curriculum nicht verloren geht und Auszubildende auf die Pflege von Menschen aller Altersstufen und in allen Versorgungsbereichen vorbereitet werden. Innerhalb des Forschungsprojektes KraniCH wurden Pflegende in 43 Settings beobachtet und befragt sowie Interviews mit Klienten durchgeführt. Ergänzend fanden zwei Expertenworkshops mit Pflegenden statt. Ziel ist, auf der Basis einer Berufsfeldanalyse, ein generalistisches Curriculum zu entwickeln. Der Beitrag skizziert das Forschungsdesign und erste Ergebnisse.

Ausgabe 2-2019
Sylvia Kuhlen

Dieser Artikel fasst die Inhalte des gleichnamigen Workshops auf dem Kongress „Lernwelten 2018“ zusammen. Basierend auf den ersten theoretischen Vorüberlegungen eines begonnenen Forschungsprojekts, wird in diesem Artikel der Begriff „Lebensweltbezug“ theoretisch beleuchtet und als zentrales Prinzip der Ermöglichungsdidaktik im Spannungsfeld der Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen auf seine praktische Tragfähigkeit hin kritisch diskutiert. Das gesamte Forschungsprojekt wird insgesamt nach Ansatzpunkten suchen, um das Prinzip des „Lebensweltbezugs“ auf mikro-, meso- und makrodidaktischer Ebene in der Praxis des genannten Bildungsbereichs zu verankern.

Ausgabe 2-2019
hpsmedia

Ausgabe 2-2019
Frank Arens

Seit der Akademisierung der Pflege ist auch immer wieder die Praxisanleitung als pflegepädagogisches Handlungsfeld Gegenstand von Untersuchungen. Die dort gewonnenen Erkenntnisse können Praxisanleitern helfen, ihr pflegepädagogisches Handeln am aktuellen Erkenntnisstand auszurichten. Lehrbücher sollen ihnen dabei eine wichtige Unterstützung sein, indem in diesen die aktuellen Forschungsergebnisse erschlossen und ausgewählt werden sowie nachvollziehbar dargestellt sind. Dass dies nicht immer geschieht und Erkenntnisse der Berufsbildungsforschung sogar unterlaufen werden, soll in diesem Beitrag problematisiert werden.

Ausgabe 2-2019
Die Mitglieder der Sektion Historische Pflegeforschung

Ausgabe 2-2019
hpsmedia

Ausgabe 2-2019
hpsmedia

Ausgabe 2-2019

Editorial Neu!

Andreas Lauterbach

Ausgabe 2-2019
Bianca Pircher, Eva Maria Jabinger, Heidi Oberhauser

Um effektive und effiziente Blended-Learning Szenarien in den angebotenen berufsbegleitenden Masterstudien an der fh gesundheit zu gewährleisten, hat sich ein interprofessionelles Projektteam gebildet, welches sich insbesondere mit den lehr- und lernseitigen Gelingensfaktoren beschäftigt. Auf Basis der Frage, inwieweit der lerntheoretische Zugang der Lehrenden die angebotenen Lehrveranstaltungen im Hinblick auf Blended-Learning beeinflusst, wurde das Spannungsfeld „FachexpertIn versus LernbegleiterIn“ im vorliegenden Artikel untersucht. Dabei wurde eine systematische Literaturrecherche und –bearbeitung durchgeführt, um aus den Ergebnissen weitere Schritte für den Projektverlauf abzuleiten.

Ausgabe 1-2019
Dr. Daniela Schmitz, Prof. Dr. Ulrike Höhman

Für eine multiprofessionelle Didaktik für das gemeinsame Lernen von Gesundheits- und Nicht-Gesundheitsberufen ergibt sich die Anforderung, Studierende mit heterogenen beruflichen Sozialisationshintergründen und individuellem Erfahrungswissen zusammen zu bringen und die eigene Perspektive mit den anderen abzugleichen. Das didaktische Konzept für einen multiprofessionellen Studiengang am Beispiel Witten besteht aus den Bausteinen: Blended Learning, multiprofessionelles Lernen und Service Learning. Mit Hilfe der Normalisierungsprozesstheorie können Erfolgsfaktoren und Barrieren des gemeinsamen Lernens identifiziert werden.

Ausgabe 1-2019
Anika Eiben, Sarah Hampel, Prof. Dr. Martina Hasseler

Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken sowie die Versorgungsqualität im Bereich Pflege und Gesundheit zu erhöhen, werden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Aufbau berufsbegleitender Studiengänge in den Gesundheits- und Pflegewissenschaften“ (PUG II) an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften wissenschaftliche Weiterbildungsangebote im Bereich ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen entwickelt und evaluiert. Mit Hilfe des Blended Learning Konzeptes soll das selbstverantwortliche Lernen nicht-traditionell Studierender gefördert werden.

Ausgabe 1-2019
Prof. Dr. Heidrun Herzberg, Kathrin Bernateck

Die Rekonstruktion professioneller Habitusmuster in der ambulanten Pflege legt die Modifikation beruflicher Praktiken nahe, um notwendige neue Formen der Versorgung zu entwickeln. Der folgende Beitrag identifiziert aktuelle professionelle Orientierungen und schlägt eine Öffnung konkreter Praxis in Richtung eines Bürger-Profi-Mix’ vor. Solche Weiterbildungsperspektiven müssen allerdings an die Orientierungen der betroffenen Zielgruppen anschließen. Habitusmodifikationen brauchen nachhaltige Erfahrungen, in denen implizites Wissen entsteht. Erst dieser Prozess entfaltet die Kompetenz neuer professioneller Reflexivität, die den Rahmen konventioneller gesundheitlicher Versorgungspraxis ausweitet.

Ausgabe 1-2019
Michèl Süßmilch, Prof. Dr. Ulrike Morgenstern, Prof. Dr. Julia Göhler

Ziel der Studie ist es, typische interkulturelle und interprofessionelle Konfliktsituationen in der Notfallaufnahme zu erfassen, um einen auf diesen authentischen Problemlagen aufbauenden Lehrerworkshop zur Sensibilisierung einer differenzierten Haltung zu konzipieren. Die dafür durchgeführten 12 halbstandardisierten Interviews wurden inhaltsanalytisch ausgewertet und zeigen, dass es an Sprachbarrieren, interkulturellen Haltungs- und Problemmustern (z. B. negative Emotionen und Ablehnung gegenüber bestimmten Patientengruppen, Verantwortungsdelegation) sowie an den sich daraus ergebenden neuen Herausforderungen in der interprofessionellen Zusammenarbeit zu arbeiten gilt.

Ausgabe 1-2019
Dr. Karin von Moeller, Sebastian Flottmann, Simone Rechenbach, Prof. Dr. Birgit Babitsch

Vielfältige Veränderungen im Gesundheitswesen wie Strukturwandel und Digitalisierung bedingen für Fachkräfte in der Gesundheitsversorgung neue Herausforderungen und Veränderungen in der Berufspraxis. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewältigung dieser Anforderungen ist eine qualitativ hochwertige (Weiter-)Qualifizierung der Gesundheitsberufe. Hierzu werden in dem vom BMBF geförderten Verbundprojekt „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens“ (KeGL) adäquate wissenschaftliche Zertifikatsangebote für Gesundheitsberufe an Hochschulen entwickelt und erprobt, welche berufsbegleitend die (Weiter-)Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz und eine reflektierende Haltung von im Gesundheitswesen Tätigen sowie eine gute Theorie-Praxis-Verzahnung fördern.

Ausgabe 1-2019
Lisa Rußwurm, Prof. Dr. Thomas Knieper

Dieser Beitrag befasst sich mit der Notwendigkeit einer Medienkompetenzausbildung für heilpädagogische Fachkräfte, um die soziale Teilhabe von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen gewährleisten zu können. Es wird der Blended-Learning Kurs „Inklusiv digital“, für das vom BMBF, den ESF und der EU geförderte Projekt PADIGI, vorgestellt. Die teilnehmenden Fachkräfte erhalten neben einer theoretischen Grundlagenausbildung auch eine praktische Schulung im Umgang mit speziellen Tools und Apps, die sich für den Einsatz in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen eignen. Als zentrale Kursziele können die Sensibilisierung für das Thema Medienkompetenz sowie die praktische Schulung des Fachpersonals hervorgehoben werden.

Ausgabe 1-2019