Sep 23, 2019 Last Updated 2:17 PM, Jul 23, 2019

Lernwelten 2019

12. - 13. September 2019, Fachhochschule Kärnten, Campus Klagenfurt &...

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Valeska Stephanow

Im Rahmen der Entwicklung des weiterbildenden Masterstudiengangs „Advanced Nursing Practice (ANP)“ an der Hochschule für Gesundheit in Bochum (hsg) wurde im Mai 2018 eine Bedarfsanalyse von Pflegeexpert/ innen im Sinne von ANP an den Krankenhäusern in NRW und den Universitätskliniken bundesweit durchgeführt. In dieser Online-Befragung wurden sowohl konkrete Einsatzbereiche, Aufgabenfelder und benötigte Kompetenzen aus Sicht von insgesamt 114 Pflegedirektor/innen identifiziert als auch ein aktuelles Stimmungsbild bezüglich der Chancen und Herausforderungen, welche sich durch den Einsatz potenzieller Hochschulabsolvent/innen in den Institutionen ergeben, skizziert. Die Ergebnisse geben erste Einblicke in notwendige strukturelle Entwicklungsprozesse in den Krankenhäusern und Erwartungen an Pflegeexpert/innen APN.

Ausgabe 3-2019
hpsmedia

Ausgabe 3-2019
Dr. Johannes Krell

Die zentrale Annahme des häufig zitierten Stufenmodells zur Kompetenzentwicklung nach Benner (2012) ist, dass Pflegende im Zuge wachsender Berufserfahrung „intuitiver“ handeln. Dies müsste mit einer geringeren Anzahl Situationen verbunden sein, in denen sie sich mit einem Problem konfrontiert sehen. Diese Hypothese konnte auf Basis einer Erhebung aus 2016 nicht bestätigt werden. Ein Erklärungsansatz ist, dass Pflegende mit wachsender Berufserfahrung komplexere Aufgaben übernehmen. Allerdings wird die Komplexität der Aufgaben nicht in Benners Modell berücksichtigt. Es wird daher vorgeschlagen, ihre Theorie zu erweitern.

Ausgabe 3-2019
Gerd Gräfe, Sebastian Koch

Zum derzeitigen Zeitpunkt bestehen kaum belastbare Daten, aufgrund derer eine wissenschaftliche Betrachtung von erweiterten Versorgungsmaßnahmen hinsichtlich handlungskompetenter Durchführung durch Notfallsanitäter1 möglich ist. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es zu prüfen, inwieweit ein OSCE-Verfahren im Rettungsdienst geeignet erscheint, die gesetzlich geforderten beruflichen Handlungskompetenzen mit adäquaten Instrumenten zu gewährleisten. Die empirische Untersuchung wurde als prospektive Studie in der Fortbildung von Rettungsdienst- personal geplant und im Rahmen eines Projektsemesters im Herbst 2015 an der Westsächsischen Hochschule Zwickau durchgeführt. Hierbei wurden N = 37 Studienteilnehmer in sechs Prüfungssatationen nach den jeweiligen SOP`s geprüft. Jede Prüfungstation wurde nach dem OSCE-Verfahren durch eingewiesene Prüfer kontrolliert und ausgewertet. N = 32 (86,5 %) der Teilnehmer benoteten den gesamten OSCE-Test im Fragebogen mit der Schulnote 2 und n = 5 (13,5 %) der Teilnehmer mit der ...

Ausgabe 3-2019
Andrea Gundolf

Gesundheitsförderung und Prävention werden im österreichischen Schulsystem noch unzureichend umgesetzt. Kompetenzbereiche des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP) wurden bisher im österreichischen Schulsystem kaum beachtet. Im internationalen und europäischen Raum erkannte man das Potential von Schulgesundheitspflegerinnen und -pfleger schon vor einiger Zeit. Die Zunahme chronisch kranker Kinder im Schulsystem, Inklusion, Migration und Vulnerabilität lassen besonders im Hinblick auf das Ganztagsschulsystem bzw. der Zusammenlegung von Schulstandorten einen Bedarf an Fähigkeiten von Gesundheitsexpertinnen und -experten aufkommen. Im vorliegenden Artikel wird das Berufsbild „School Nurse“ mit seinem Tätigkeits- und Kompetenzbereich aufgezeigt. Im Jahr 2016-2017 fand eine qualitative Befragung anhand von problemzentrierten, leitfadengestützen Expertinnen- und Experteninterviews mit 12 Personen des Kärntner Bildungs- und Gesundheitssystems statt, um den Bedarf von Schoolnurses in Primarschu ...

Ausgabe 3-2019
Patrick Roigk, Dr. Oliver Mauthner, Gabriele Bales, Kay Ryll

Ein Problem des Alters sind Osteoporose bedingte Frakturen, sogenannte Fragilitätsfrakturen. Auf die Zunahme des Anteils älterer PatientInnen mit Fragilitätsfrakturen sind die Versorgungssysteme in Deutschland und anderen europäischen Ländern jedoch bisher nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb initiierte das Fragility Fracture Network (FFN) ein europäisches Projekt, mit dem Ziel, ein Kerncurriculum zur Pflege von Menschen mit Fragilitätsfraktur zu entwickeln. Dieses wurde im Juni 2018 publiziert und erstmals im Oktober 2018 im Rahmen eines Workshops Pflegenden aus dem deutschsprachigen Raum vorgestellt. Die TeilnehmerInnen haben nun die Aufgabe, die Inhalte das Kerncurriculum selbstverantwortlich an Ihre KollegInnen weiterzugeben. Sowohl fachlich als auch politisch werden Sie durch die Projektverantwortlichen unterstützt.

Ausgabe 3-2019
Dr. Claudia Schlegel, Uwe Weber, MME

Pflegestudierende setzen sich eine 3D-Brille auf und bewegen sich in einem virtuellen Patientenzimmer. Das ist nicht Fiktion, sondern Realität. Am Berner Bildungszentrum Pflege profitieren angehende Pflegefachpersonen HF erstmals von einem Lernangebot, das auf Virtual Reality basiert. Die Studierenden kontrollieren im Training ein virtuelles Patientenzimmer und müssen eine bestimmte Anzahl Fehler erkennen. Das trägt zur Patienten- und Arbeitsplatzsicherheit bei. Eine Untersuchung kommt zum Schluss, dass die neue Lehrmethode positive Effekte zeigt.

Ausgabe 3-2019
hpsmedia

Ausgabe 3-2019
German Quernheim

Ausgabe 3-2019
hpsmedia

Ausgabe 3-2019
hpsmedia

Ausgabe 3-2019

Editorial Neu!

Prof. Dr. Manfred Eglmeier

Ausgabe 3-2019
Gernot Kühn, Prof. Dr. Anja Walter

Im Beitrag wird ein digitales Lernkonzept vorgestellt, das auf dem Lernwelten- kongress 2018 in Basel mit Weiterbildner*innen aus Gesundheitsberufen diskutiert wurde. Es wird aufgezeigt, wie das Lernen und Lehren in der beruflichen Weiterbildung zukünftig gestaltet werden kann.

Ausgabe 2-2019
JProf. Dr. Maria A. Marchwacka

Der Beitrag fokussiert Pflegesprache aus pflege- und linguistischer Perspektive. Auf Grundlage deutschsprachiger Literaturrecherche seit den 1980er Jahren wird eine Klassifikation nach Fachsprache – Berufssprache und Verteilersprache bzw. Transfersprache vorgenommen. Die Spezifika der Berufssprache Pflege und der Transfersprache, die als der Kern der Kommunikation im Pflegeprozess fungieren, stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. Dabei werden Fachlexika, Fachjargon in der Berufssprache sowie das Nähe-Distanz-Phänomen in der Patient*innen-/Bewohner*innen-/Klient*innensprache markiert und problematisiert. Ziel des Beitrags ist es, den Status Quo der bisherigen Studien zur Pflegesprache darzulegen, sowie den Bedarf an weiteren empirische Forschung und an sprachsensibler Kommunikation in der Pflegebildung aufzuzeigen.

Ausgabe 2-2019
Sebastian Koch, Stefan Riedel, PD Dr. Gero Langer

Unter dem Begriff der Akademisierung wird die in den letzten Jahrzehnten stattfindende berufsqualifizierende Entwicklung in den Gesundheitsfachberufen verstanden. Darüber hinaus umfasst der mit der Akademisierung verbundene Prozess der wissenschaftlichen Disziplinierung auch den Auf- und Ausbau von Forschung und damit die Entwicklung von wissenschaftlichen Karrierewegen. Über die Intention (Verhaltensabsicht) nichtärztlicher Mitarbeiter in der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin ist bisher noch wenig bekannt. Im Zeitraum von Mai bis Juni 2017 wurden in einer multizentrischen Querschnitts- studie die Intention eines akademischen Studienganges zum Notfallsanitäter1 mittels Fragebogen bei 1.585 nichtärztlichen Mitarbeitern in der präklinischen Notfall- und Rettungsmedizin aus allen 16 Bundesländern erhoben. Die Daten wurden deskriptiv mit IBM SPSS Statistics Version 22 ausgewertet. In der Studie gaben 781 (49,7 %) der Studienteilnehmer an, dass für die Entwicklung ihres Berufsbildes ein akademischer Stud ...

Ausgabe 2-2019
Prof. Dr. Kordula Schneider, Heidi Kuckeland, Myrofora Hatziliadis

Die generalistische Pflegeausbildung stellt Pflegeschulen vor Herausforderungen, denn nicht alle bilden in den drei Berufsgruppen aus oder verfügen über die jeweilige Expertise. Diese ist erforderlich, damit vor allem das Spezielle aller bisherigen Pflegeberufe in einem generalistischen Curriculum nicht verloren geht und Auszubildende auf die Pflege von Menschen aller Altersstufen und in allen Versorgungsbereichen vorbereitet werden. Innerhalb des Forschungsprojektes KraniCH wurden Pflegende in 43 Settings beobachtet und befragt sowie Interviews mit Klienten durchgeführt. Ergänzend fanden zwei Expertenworkshops mit Pflegenden statt. Ziel ist, auf der Basis einer Berufsfeldanalyse, ein generalistisches Curriculum zu entwickeln. Der Beitrag skizziert das Forschungsdesign und erste Ergebnisse.

Ausgabe 2-2019
Sylvia Kuhlen

Dieser Artikel fasst die Inhalte des gleichnamigen Workshops auf dem Kongress „Lernwelten 2018“ zusammen. Basierend auf den ersten theoretischen Vorüberlegungen eines begonnenen Forschungsprojekts, wird in diesem Artikel der Begriff „Lebensweltbezug“ theoretisch beleuchtet und als zentrales Prinzip der Ermöglichungsdidaktik im Spannungsfeld der Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen auf seine praktische Tragfähigkeit hin kritisch diskutiert. Das gesamte Forschungsprojekt wird insgesamt nach Ansatzpunkten suchen, um das Prinzip des „Lebensweltbezugs“ auf mikro-, meso- und makrodidaktischer Ebene in der Praxis des genannten Bildungsbereichs zu verankern.

Ausgabe 2-2019
hpsmedia

Ausgabe 2-2019